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Die Globalisierung ist nicht tot

Wir leben in ungewissen Zeiten. Angesichts der verhaltenen Weltwirtschaftslage, der geopolitischen Unsicherheiten, der Migrationsströme und des Terrorismus verbreiten sich zunehmend Sorgen über den Zustand unserer Welt. Es scheint an einer überzeugenden Vision für die Zukunft der Menschheit zu fehlen, während sich zugleich negative Kräften wie Nationalismus und Protektionismus mehr und mehr etablieren. Diese Tendenzen deuten darauf hin, dass eine Abwärtsspirale droht und dass Länder und Regionen auseinanderdriften. Viele sehen die Welt am Beginn einer Phase der „Entglobalisierung“. Aber stimmt diese Wahrnehmung mit der Realität überein?

Der neue DHL Global Connectedness Index (GCI) 2016 bietet fundierte Fakten zum aktuellen Stand der Globalisierung. Der GCI 2016 signalisiert, dass die Globalisierung keineswegs tot ist. Gemessen am weltweiten Austausch von Waren und Dienstleistungen, Kapital, Informationen und Personen konnte die globale Vernetzung sogar ihren Vorkrisen-Höchststand von 2007 im Jahr 2014 übertreffen. Zwar schreitet die Globalisierung nicht mehr so schnell voran wie vor der Finanzkrise. Doch deutet der neue GCI darauf hin, dass sie sich nicht im Rückwärtsgang befindet.

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Das ist eine gute Nachricht. Denn: Die Globalisierung war im letzten halben Jahrhundert Motor des weltweiten Fortschritts. Dass sich die Lebensbedingungen der meisten Menschen deutlich verbessert haben, liegt an der Intensität und geographischen Reichweite der grenzüberschreitenden Interaktionen. Ob gemessen am BIP, der Lebenserwartung, der Zahl der Menschen, die in Armut leben, oder anderen wesentlichen Messgrößen – der weltweite Lebensstandard hat sich deutlich verbessert. Und wie der GCI zeigt, ist das Potenzial für eine weitere Zunahme der Vernetzung zwischen den Ländern und Regionen dieser Welt zu großen Teilen immer noch nicht ausgeschöpft.

Die Globalisierung ist Teil unserer unternehmerischen DNA

Bei Deutsche Post DHL Group beobachten wir noch einen weiteren wichtigen Trend: Die digitale Revolution treibt die globale Vernetzung weiter voran. Betrachten wir das Beispiel E-Commerce. Der weltweite Markt für grenzüberschreitenden B2C-E-Commerce wird bis 2020 voraussichtlich auf 1 Billion US-Dollar anwachsen. Das entspräche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 27% in den nächsten vier Jahren. Bis 2020 werden über 900 Millionen Menschen in aller Welt online im Ausland einkaufen und so in den Genuss einer noch größeren Produktvielfalt und bequemerer Lieferoptionen kommen.

Unser weltweites Team von rund 500.000 Mitarbeitern ist stolz auf seine Rolle als Wegbereiter für E-Commerce und Lösungen für globale Wertschöpfungsketten. Indem wir Händler und Konsumenten praktisch aller Weltregionen zusammenbringen, verbessern wir ihr Leben. Die Globalisierung ist Teil unserer unternehmerischen DNA und wird sind leidenschaftliche Verfechter der Fortschritte, die sie ermöglicht hat und des Potenzials, das sie noch bietet.

Machen Sie sich ein eigenes Bild – die neueste Ausgabe des DHL Global Connectedness Index 2016 bietet Ihnen unter anderem auch spannende neue Einblicke in die Globalisierung der Städte. Vielleicht kommen Sie sogar zu der gleichen Überzeugung wie ich: dass es uns gelingen kann, den Herausforderungen unserer Zeit zu trotzen und eine bessere Welt für künftige Generationen zu schaffen.

DHL Global Connectedness Index (GCI) 2016
Stand der Globalisierung im Zeitalter der Ungewissheit
Mehr Wohlstand durch globale Vernetzung
Download DHL Global Connectedness Index

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